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Landkreis Meißen
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Vergabeplanung

Aufrüfe für geplante Vergaben oder Förderungen

I. Förderung von Naturschutzstationen (Stand 17.05.2017)

Der Freistaat Sachsen plant über die Landesstiftung „Umwelt und Naturschutz“ (LaNU) Förderung für Naturschutzstationen auszureichen. Diese soll nach Haushaltslage des Freistaates in festgelegter Höhe und für jeweils zwei Jahre erfolgen, beginnend 2017/18. Antragsprüfung und Mittelbewirtschaftung soll dabei den LK übertragen werden. Das Verfahren ist in der Prüfung und nicht abschließend festgelegt.

Die Untere Naturschutzbehörde (UNB) bittet vorsorglich um förderungsbezogene Interessenbekundung von Institutionen, die nach Art und Umfang ihrer Tätigkeit folgende Voraussetzungen allein oder in Kooperation mit ähnlichen Einrichtungen erreichen (können).

Naturschutzstationen im Sinne der geplanten Förderung sind Einrichtungen, die mit einem Standort im Gebiet des LK Meißen alleine oder in Zusammenarbeit mit anderen

  • Tätigkeiten im Bereich der praktischen Naturschutzarbeit (zB Artenschutz, Biotoppflege, Schutzgebietsbetreuung, naturschutzfachliche Dokumentation) sowie
  • Umweltbildung

ausüben. Einrichtungen des Landkreises oder auf Gewinn ausgerichtete gewerbliche Unternehmen fallen nicht unter den Begriff der Naturschutzstation.

Folgende kumulative Mindestkriterien sieht der Freistaat als Fördervoraussetzung an:

  • es findet eine kontinuierliche, ganzjährige Tätigkeit in eigenen Räumlichkeiten statt
  • angestelltes, fachkompetentes Personal dient als Ansprechpartner oder Projektleitung
  • die Arbeit erfolgt landkreisorientiert, regional vernetzt und in Zusammenarbeit mit der Unteren Naturschutzbehörde
  • es werden überwiegend Tätigkeiten im Bereich der praktischen Naturschutzarbeit und der Umweltbildung ausgeübt.

Bitte richten Sie Ihre Anzeige vorzugsweise unter Nutzung des Formulars der LaNU ( https://www.lanu.de/de/Foerdern/Unterstuetzung-Naturschutzstationen.html ) an das LRA Meißen, Untere Naturschutzbehörde, Brauhausstraße 21, 01662 Meißen; kreisumweltamt@kreis-meissen.de.

Rückfragen richten Sie bitte telefonisch an Hr. Wesser, 03522 303 2341.

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II. geplante Leistungsvergaben

Die untere Naturschutzbehörde plant im Zuge ihrer Vollzugsaufgaben, Leistungen zur Beobachtung und Pflege von Natur und Landschaft zu vergeben. Die Finanzierung soll regelmäßig auf Grundlage staatlicher/europäischer Fördermittel erfolgen.

In Abhängigkeit geltender Förderrichtlinien oder nationaler/europäischer Vergabeschwellen sind vergaberechtliche Aspekte (u.a. Binnenmarktrelevanz) zu wahren. Die nachfolgenden Aufrufe dienen der Prüfung dieser Vorgaben sowie der Vorbereitung von Fördermittelanträgen, nach deren Bewilligung eine Vergabe vorgenommen werden soll. Die Eröffnung eines Vergabeverfahrens wird ausdrücklich an die vorherige Bewilligung notwendiger Fördermittel geknüpft und ist mit den nachstehenden Aufrufen zur Leistungsbereitschaft nicht bewirkt.

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A) Aufruf zur Erklärung der Leistungsbereitschaft für eine Artenschutzmaßnahme (hier: Betreuung eines Abweissystems)

  • Frist für die Erklärung in Schriftform an die untere Naturschutzbehörde: 28.04.2017
  • Art: Würfelnatter (natrix tessellata)
  • Betreuung eines Reptilienabweissystems, Länge: 740 m in 01662 Meißen
  • Leistungszeitraum jeweils zw. 1.4. bis 30.10. der Jahre 2018-2020
  • tägliches Prüfen des baulichen Zustandes, unverzügl. Mängelbericht an UNB
  • ständige Bergung und Rückverbringung überstiegener Tiere
  • unverzügliches Beseitigen akut aufgetretener Übersteighilfen für die Art
  • Bergung und unverzügl. Übergabe von Totfunden
  • finanzieller Ausgleich auf Grundlage standardisierter Einheitskosten nach B II. 2 b) und c)ii) der Förderrichtlinie NE/2014 (Antragstellung folgt)

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B) Aufruf zur Erklärung der Leistungsbereitschaft für eine Artenschutzmaßnahme (hier: Monitoring einer streng geschützten Art)

  • Frist für die Erklärung in Schriftform an die untere Naturschutzbehörde: 28.04.2017
  • Art: Würfelnatter (natrix tessellata)
  • Monitoring auf einer Lebensraumfläche von ca. 12,3 ha in 01662 Meißen
  • Leistungszeitraum jeweils zw. 1.4. bis 30.10. der Jahre 2018-2020
  • wiederkehrendes Prüfen des Artvorkommens vor Ort
  • ständige Bergung und unverzügl. Übergabe von Totfunden
  • wiederkehrendes Freischneiden eines 1m breiten, elbseitigen Geländestreifens entlang des Abweissystems aus Aufruf A)
  • Beseitigen von Gehölzaufwuchs mit die Habitateignung reduzierender Wirkung
  • finanzieller Ausgleich auf Grundlage der Förderrichtlinie NE/2014 (Antragstellung folgt)

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