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14.11.2017 - Bundespräsident zu Gast im Kulturschloss

Sein Antrittsbesuch im Freistaat Sachsen führte den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier und dessen Gattin Elke Büdenbender am 13. November auch nach Großenhain. Hier hatte Gastgeber Ministerpräsident Stanislaw Tillich zu einem Forum engagierte Bürgerinnen und Bürger – mehrheitlich tätig im Ehrenamt – eingeladen.

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In seiner kurzen Eingangsrede erklärte der Bundespräsident, dass er sich vorgenommen habe, der Entwicklung des ländlichen Raumes besondere Aufmerksamkeit während der gesamten Amtszeit zu widmen: „Ich kenne die schwierige Situation aufgrund der demografischen Entwicklung aus dem Land Brandenburg. Zuerst schließt der Supermarkt, dann der Bäcker und die Sparkasse, auch Schulen sind betroffen und es wird schwieriger, junge Mediziner von einer Landarztpraxis zu überzeugen.“ Darum, so Frank-Walter Steinmeier, sei das Ehrenamt eine ganz wichtige Adresse für die Lebensqualität in den Dörfern. Er selbst ging mit gutem Beispiel voran und besuchte zuerst das Land und am Folgetag Dresden. In kleinen Rund-Tisch-Gesprächen stellten im Kulturschloss Großenhain Bürgermeister und ehrenamtlich Tätige ihre Konzepte und Projekte vor. Darunter auch der Bürgermeister von Hirschstein Conrad Seifert. Der Bundespräsident interessierte sich vor allem für die Arbeit des Kultur- und Heimatvereins rund um das Schloss, das die Gemeinde vom Landkreis erworben hat. Andere Themen waren Wohnen auf dem Land, Bevölkerungsentwicklung, Schulpolitik. An weiteren Tischen diskutierte der Bundespräsident mit den Gästen über die Integration von Flüchtlingen, die Traditionspflege der Sorben, das Ehrenamt in der Feuerwehr. Es gab viele Fotowünsche, die Frank-Walter Steinmeier mit großer Herzlichkeit erfüllte, und eine ganz besondere Frage nach einem Eintrag in ein Poesiealbum. Den Spruch wollte der Bundespräsident jedoch nicht verraten. Landrat Arndt Steinbach begleitete Frank-Walter Steinmeier und Elke Büdenbender fast den gesamten Tag. „Er hat ein enormes Pensum absolviert“, sagte anerkennend Arndt Steinbach. Er freute sich vor allem darüber, dass der Bundespräsident dem ländlichen Raum einen vordersten Platz einräumt: „Wenn der Bundespräsident für ein Leben in den Dörfern wirbt, die im Osten wie im Westen unseres Landes über Bevölkerungsrückgang klagen, hat das einen sehr hohen Stellenwert. Wir brauchen einen Imagewandel, weg von zu wenig Kultur und Abwechslung, hin zu Natur und gesünderer Lebensweise.“ Zuvor hatte Frank-Walter Steinmeier das Wacker-Chemiewerk in Nünchritz besucht und zeigte sich beeindruckt von dem Firmenkonzept einer familienfreundlichen Arbeitsatmosphäre.

Foto: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Runden Tisch
Foto: Thöns

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