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23.05.2018 - Digitale Zukunft für Busse und Bahnen?

Gewachsene kleinteilige Strukturen, lange Traditionen und nicht zuletzt staatliche Regulierung und Finanzierung: Der deutsche Nahverkehr zeichnet sich eher durch Beständigkeit als durch Innovationen aus.

Das Wort „Digitalisierung“ löst nun hektische Betriebsamkeit aus und ist am 24. Mai Thema der diesjährigen Fachtagung von Verband der Deutschen Verkehrsunternehmen (VDV) und dem Verkehrsverbund Oberelbe (VVO). Aber was genau bedeutet der digitale Wandel für den Nahverkehr? Fahrplanauskunft nur noch online? Tickets nur noch per Smartphone? Autonome Fahrzeuge? Anschlusssicherung mittels künstlicher Intelligenz? Und Verkehrsplanung macht zukünftig ein schlauer Algorithmus? „Die Verkehrsunternehmen im Freistaat haben die Digitalisierung im Nahverkehr im Blick und die sächsischen Hochschulen sowie außeruniversitären Forschungseinrichtungen begleiten diese Themen wissenschaftlich auf höchstem Niveau“, sagt Martin Dulig, Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr: „Der Freistaat unterstützt Initiativen in den Bereichen intelligente Verkehrssysteme, vernetzte Mobilität und automatisiertes Fahren mit Fördermitteln und ermöglicht somit konkrete Entwicklungsschritte zur Digitalisierung des Nahverkehrs in Sachsen.“ Smarte Apps verknüpfen die Angebote inzwischen zu Paketen und preisen die neue Multi-Mobilität an: Die Deutsche Bahn stellt auf der Tagung Weiterentwicklungen für den DB Navigator vor, Erfahrungen aus der Schweiz mit dem SwissPass werden Thema eines Vortrages sein und Redner von moovel und moia präsentierten in ihren Vorträgen Ideen und neue Angebote, mit denen sie Mobilitätsanbieter der Zukunft werden möchten. Noch ist die Nutzerzahl der neuen Angebote überschaubar, aber wird das so bleiben? Ist das alles nur ein Sturm im Wasserglas, denn „digitalisiert“ wird ja schon seit der Erfindung der Rechenmaschine? „Es freut uns, dass wir über 140 Teilnehmer aus dem In- und Ausland, aus Politik, Wirtschaft und der Verkehrsbranche in Radebeul begrüßen können“, ergänzt Burkhard Ehlen, Geschäftsführer des VVO. „Vor allem die Frage der Sinnhaftigkeit spielt beim Thema „Digitalisierung“ im Nahverkehr eine große Rolle: Was ist notwendig, was wird in Zukunft wichtiger und was ist gerade mal „in“, aber wird bald wieder weg sein?“ Klar ist, dass  das Feld der Projekte und Möglichkeiten weit ist und die Zeit für neue Ideen und deren Umsetzung selten so gut war wie heute. Unter http://v-v-o.de/Fachtagung2018 sind die Vorträge ab der kommenden Woche abrufbar.

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