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Landkreis Meißen
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Betreten des Waldes

Das Betreten des Waldes aller Eigentumsarten (Privatwald, Landeswald, Kommunalwald) zum Zwecke der Erholung ist jedermann gestattet. Beeren, Früchte und Pilze dürfen für den Eigenbedarf entnommen werden.
Dies bedeutet jedoch nicht, dass der Wald Allgemeineigentum ist. Jede Waldfläche hat ihren Eigentümer. Bitte achten Sie das Eigentum anderer Menschen, welches oft über Generationen hinweg gepflegt und unterhalten wurde.

Das Befahren von Waldwegen mit Motorfahrzeugen ist nicht Teil des Betretungsrechtes. Ohne ausdrückliche Genehmigung des Waldbesitzers ist es verboten.

Waldwege dienen als Rettungswege für Krankentransporte (Arbeitsunfälle, verunglückte Erholungssuchende…), als Zugangswege bei Waldbränden und als Transportwege für Holz und den Waldeigentümer.

Bei Waldwegen handelt es sich nicht um öffentlichen Verkehrsraum. Das bedeutet, dass Waldwege nicht mit Verkehrszeichen nach StVO beschildert sein müssen.
Waldsperrschilder nach der Waldsperrverordnung (grün-weiß) weisen nur auf das bestehende Verbot hin und haben im Gegensatz zu Verkehrsschildern nach StVO keine konstitutive Wirkung. Wer einen im Wald liegenden Weg benutzt, trägt das Risiko im Sinne der billigenden Inkaufnahme, einen Waldweg unbefugt zu benutzen.
Zuwiderhandlungen können mit Verwarngeld oder Bußgeld geahndet werden.

Bitte denken Sie daran: Nicht nur Sie und Ihre Familie wollen sich im Wald erholen, auch andere Menschen möchten Raum für ihre Freizeitaktivitäten haben.
Der Wald ist auch Lebensraum unserer Wildtiere. Übermäßiger Lärm oder Spaziergänge in der Dämmerung oder zur Nachtzeit sind Stressfaktoren für Rehwild, Rotwild, Schwarzwild und alle anderen Wildtiere und setzen deren Widerstandskraft gegen Krankheiten und widrige Witterungsbedingungen herab.