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Landkreis Meißen
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Untere Immissionsschutzbehörde

 

 Sachgebietsleiter:  Herr Dr. Lange
 Telefon:  03522 - 303 2321
 E-Mail:  kreisumweltamt@kreis-meissen.de
 Zimmer:  2.18

 

 stellv. Sachgebietsleiterin:  Frau Schmidt
 Telefon:  03522 - 303 2323
 E-Mail:  kreisumweltamt@kreis-meissen.de
 Zimmer:  2.14

 


Zweck des Immissionsschutzes ist es, Gefahren, erhebliche Nachteile oder erhebliche Belästigungen durch Luftverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen und Strahlungen zu vermeiden.

Der Immissionsschutz hat das Ziel, Menschen, Tiere und Pflanzen, den Boden, das Wasser, die Atmosphäre sowie Kultur- und sonstige Sachgüter zu schützen.

Die Grundlage des Immissionsschutzes bildet das Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) mit seinen zahlreichen Verordnungen.

 

Aufgaben der unteren Immissionsschutzbehörde: 

  • Die Durchführung von Genehmigungsverfahren nach dem Immissionsschutzrecht
  • Die fachliche Prüfung immissionsschutzrechtlicher Belange von Vorhaben im Genehmigungsverfahren unterschiedlicher Rechtsgebiete
  • Die Überwachung des Betriebs von gewerblichen und nicht gewerblichen Anlagen
  • Die Bearbeitung von Beschwerden über den Betrieb o. g. Anlagen
  • Die Durchführung und Anordnung von Messungen an Emissionsquellen in Einzelfällen 
  • Der Erlass von Anordnungen zur Durchsetzung des ordnungsgemäßen Betrieb von Anlagen
  • Die Verfolgung und Ahndung von Ordnungswidrigkeiten im Immissionsschutz
  • Die Erarbeitung von Luftreinhalteplänen
  • Die Beratung von Bürgern, Anlagenbetreibern und Institutionen zum Immissionsschutz
  • Die Erteilung von Auskünften nach dem Umweltinformationsgesetz

 

Hinweis

Seit der Novellierung der Verordnung für Kleinfeuerungsanlagen im Jahr 2010 bestehen erhöhte Anforderungen an den Betrieb von Feststofffeuerungsanlagen. Unter Feststofffeuerungsanlagen wird sowohl die Feuerungseinrichtung (Ofen, Kessel) als auch die Abgasanlage (Schornstein) und deren Ableitbedingungen für das Rauchgas verstanden.

Sollten Sie eine Veränderung einer bestehenden  Anlage z. B. den Ersatz eines Ofens oder die Sanierung des Schornsteins planen, sollten Sie dies vorher mit dem zuständigen Bezirksschornsteinfeger abstimmen. Er wird Sie entsprechend beraten.

Auch bei der Planung von neuen Gebäuden mit Feststofffeuerungen ist es ratsam, dass Sie oder der Entwurfsverfasser des Bauantrages vorher  mit  dem Bezirksschornsteinfeger Kontakt aufnehmen.

Der Bezirksschornsteinfeger muss vor Inbetriebnahme einer geänderten oder neu errichteten Feuerungsanlage dieser zustimmen!

Als Brennstoffe dürfen nur die in der Verordnung für Kleinfeuerungsanlagen genannten, eingeschränkt auf die durch den Hersteller der Feuerungseinrichtung zugelassenen Brennstoffe, genutzt werden.

Altholz, z. B. alte Möbel oder Paletten, sind keine zugelassenen Brennstoffe!

Naturbelassenes Holz als zugelassener Brennstoff darf in handbeschickten Feuerungsanlagen ein Feuchtegehalt von maximal 25% besitzen. Erfahrungsgemäß ist auch Holz mit höherem Feuchtegehalt im Handel. Informieren Sie sich vor dem Kauf bei Ihrem Lieferanten über den Feuchtegehalt bzw. über die notwendigen Lagerzeiten des Holzes. Für den richtigen Feuchtegehalt des Holzes  sind Sie als Betreiber der Feuerungsanlage verantwortlich.