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Landkreis Meißen
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Baum des Jahres 2011 - Die Elsbeere (Sorbus torminalis)

Elsbeere - Baum des Jahres 2011

Elsbeere; Foto: Prof. Dr. Roloff, Quelle www.baum-des-jahres.de

Die Elsbeere als einer unserer heimischen Sorbusarten, auch als Ruhrbirne oder Atlasbaum bezeichnet, ist in unseren Wäldern nicht Bestandes bildend, sondern durchweg eingestreut in Mischbestände. Dort werden sie als Einzelbäume oder in kleinen Gruppen oft übersehen.

Ein größeres Vorkommen an Elsbeere in unserem Landkreis ist im „Ziegenbusch“ bei Großdobritz zu finden.

Das Holz der Elsbeere liefert ein sehr gutes Material für den Bau von Holzinstrumenten. Ebenso wie das Holz erzielt der aus den Früchten hergestellte Edelbrand unter den Spirituosen Spitzenpreise.

Bereits bei den Römern wurde die Elsbeere aus medizinischen Gründen geschätzt. Die trockenen Früchte wurden wegen ihrer adstringierend wirkenden Gerbstoffe gegen Cholera, Ruhr (daher auch der Name „Ruhrbirne“) und andere Durchfallerkrankungen genutzt.

Neuerdings bietet sich eine weitere Verwendung in der pharmazeutisch-kosmetischen Industrie an.
Dem hohen Anteil an Vitamin C wird nachgesagt, dass die Elsbeere Alterungsprozessen der Haut entgegenwirkt und sie somit als „Anti-Aging-Beere“ fungiert.

Die Rinde der Elsbeere ist aschgrau bis dunkelbraun und weist Risse auf. Im späten Frühjahr schmückt sie sich mit dekorativen weißen Blüten in Doldenrispen.

Die Blätter sind während der Vegetationsperiode schön grün gefärbt. Doch im Herbst, beim Schönheitswettbewerb der Laubfärbung, schlägt sie jeden anderen Laubbaum mit ihren leuchtend scharlachrot verfärbten Blättern.