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Landkreis Meißen
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Elektromobilität im Landkreis Meißen

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Geschäftsführer Rolf Baum (VGM), Landrat Arndt Steinbach und Geschäftsführer Andreas Hemmersbach (VGM) bei der Vorstellung der neuen Hybridbusse

Elektromobilität ist ein zentrales Zukunftsthema, dass neben einer umwelt- und klimafreundlichen Mobilität auch wichtige wirtschaftliche Wachstumsimpulse verspricht.
Daher gibt es in der Bundesrepublik zahlreiche Initiativen, die öffentlich oder privat getragen und zum großen Teil vom Bund gefördert werden.

Die Bundesregierung hat am 11. Oktober 2011 die Förderrichtlinie „Schaufenster Elektromobilität" bekannt gemacht.

 

Sie ist das Folgeförderprogramm für die Modellregionen. 

Sachsen ist eine von acht Modellregionen im Rahmen des  Förderprogramms „Modellregion Elektromobilität“ des BMVBS für den Projektzeitraum 01/2010 bis 11/2011.

Die Bundesregierung kündigte an, die acht Modellregionen bis 2013 weiterhin finanziell zu unterstützen.

Bislang konzentrierte sich die Förderung im Freistaat auf die Metropolen Dresden und Leipzig.

Einzelne Vorhaben aus anderen Förderrichtlinien des Bundes sind auch außerhalb der Metropolen umgesetzt worden, so z. B. die RegioHybrid, bei dem zehn sächsische Verkehrsunternehmen insgesamt 30 Hybridbusse beschafften. 

Eines der beteiligten Unternehmen war die VGM  Verkehrsgesellschaft Meißen mbH.

Die Verkehrsgesellschaft Meißen mbH beabsichtigt für die kurz- bis mittelfristige Umsetzung im Linienverkehr Elektrobusse als Kleinbusse einzusetzen und gab eine Studie in Auftrag.

ELEKTROMOBILITÄT VERBINDET

Schaufenster Bayern-Sachsen

Gemeinsame Bewerbung führender Unternehmen aus beiden Freistaaten.

www.elektromobilität-verbindet.de


Das Umweltamt fährt elektrisch

Mit einem Elektroauto Typ Mitsubishi i-MiEV, welches die ENSO zur Verfügung gestellt hat, waren im November vergangenen Jahres Mitarbeiter des Kreisumweltamtes 3 Wochen lang auf Dienstfahrten unterwegs.

Ziel war es, die Alltagstauglichkeit des Autos zu testen. Es wurden Erfahrungen gesammelt, in wieweit die Nutzung eines  Elektroautos für den täglichen Einsatz im Umweltamt möglich ist. Die Reichweite mit einer “ Tankfüllung “ bis 110 km ist bei den Elektroautos noch sehr begrenzt und deshalb war es notwendig, die Fahrtrouten sehr genau zu planen.

Voraussichtlich im Februar werden die Zentralen Dienste für 3 Wochen ein Auto mit Hybridantrieb, ebenfalls von der ENSO, auf Alltagstauglichkeit bei der Erfüllung der Arbeitsaufgaben testen.


Die Landkreisverwaltung fährt Hybrid

Landkreisverwaltung fährt Hybrid

 

Seit dem 26. Februar testet die Landkreisverwaltung in Meißen einen Opel Ampera mit Hybridantrieb. Auf erste große Dienstfahrt ging Dr. Thomas Pfeiffer, Leiter des Haupt- und Kommunalamtes.   

 

Sein Kommentar: „Es ist ein schönes Fahren, leise und bequem.“ Das Aber bleibe vorerst die Wirtschaftlichkeit bzw. „das Spannungsfeld zwischen Reichweite und Kaufpreis“. Dennoch würde er gerne noch eine Dienstfahrt mit dem Opel planen, doch die Warteliste ist lang, denn viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung interessieren sich für den „Hybrid“.

Das schnittige Auto ist ein Leihfahrzeug der ENSO, die bereits im Herbst 2012 mit dem Kreisumweltamt ein Elektroauto für Dienstfahrten testete.

Das Ergebnis dieser 14 Tage ist differenziert: Sehr leise und komfortabel, doch die Reichweite von unter 80 Kilometer ist noch zu gering. Mit Hybrid ist alles einfacher, denn nach Leerladung der Batterie produziert der Benzin-Generator Strom für den Elektromotor. Für etwa 55 Kilometer reicht die Batterie und 460 Kilometer sind es mit dem Generator. Die Spitzengeschwindigkeit liegt bei 160 km/h. Wermutstropfen ist allerdings der Kaufpreis mit rund 45.000 Euro. Die ENSO, ein wichtiger und gern gesehener Partner der Landkreisverwaltungen wie der Städte und Gemeinden, gehört zu den Vorreitern alternativer Energien. Seit 2010 ist die ENSO in der Modellregion Elektromobilität Sachsen aktiv und wird gemeinsam mit der Verwaltung weitere Autos mit „grüner“ Antriebstechnik testen. Ralph Buder, Referent der ENSO für Kommunalkontakte, betont: „Für uns sind die Testergebnisse wichtige Hinweise auch für Entscheidungen, wo beispielsweise öffentliche Ladesäulen errichtet werden sollen. Und natürlich bewegt uns die Frage: Finden die Elektroantriebe die Akzeptanz der Kunden oder anders formuliert: Ist das Elektroauto ein Fahrzeug mit Zukunft!“